Herkunft und Einordnung

Quellen & Methode

Wir unterscheiden Zitat, Übersetzung, Paraphrase und zeitgenössische Reflexion.

Redaktionelle Illustration

Werke und biografischer Kontext.

Wir unterscheiden Quelle, Übersetzung und eigene Reflexion. Aussagen brauchen überprüfbare Fundstellen: Sure und Vers oder Werk und Abschnitt; unbelegte Zuschreibungen lassen wir weg.

Der Qur’an gilt als höchste religiöse Quelle. Die Risale-i Nur dient als erklärende Brücke, die Vernunft, Herz und moralische Vorstellungskraft anspricht.

Zu ihren zentralen Themen gehören die Einheit Gottes, Prophetentum, Auferstehung, Gottesdienst, Sinn des Menschen und moralische Verantwortung. Sie verbindet rationale Argumente mit der Betrachtung der Schöpfung und spricht Verstand, Herz und Gewissen gemeinsam an.

Übersetzen heißt mehr als Wörter ersetzen.

Unsere Arbeit muss den Sinn bewahren und zugleich Sprache, Rhythmus und Beispiele für jede Leserschaft natürlich gestalten.

01

Bei der Quellenwahl haben überprüfbare Texte in der Originalsprache des jeweiligen Werkes Vorrang. Osmanisch-türkische, türkische, arabische und kurdische Texte werden nach Originalsprache und Qualität der Ausgabe beurteilt. Der Bezug von Übersetzungen zum Ausgangstext wird kenntlich gemacht; Sinn und Kontext sollen in jeder Sprache erhalten bleiben.

02

Barrierefreiheit, lesbarer Kontrast, zurückhaltende Bilder, mobile Leistung und respektvolle Darstellung entscheiden darüber, wer Zugang findet und bleiben kann.

01

Maßvolle Darstellung

Wir begegnen Fragen respektvoll, belegen Aussagen mit Quellen und benennen Unsicherheiten offen.

02

Menschenwürde

Menschen begegnen uns als Handelnde, mit Bescheidenheit und kulturellem Zusammenhang—nicht als Material für Schau oder Urteil.

03

Intellektuelle Verantwortung

Quellen, Grenzen, Korrekturen und Unsicherheit bleiben Teil der öffentlichen Arbeit.

Kein Ersatz. Ein Weg zur Quelle.

Vertrauen beginnt damit, die Möglichkeiten und Grenzen unserer Arbeit klar zu benennen.

Nicht dies

  • Es ersetzt nicht den Qur’an.
  • Es ersetzt weder die Risale-i Nur noch die breitere islamische Gelehrtentradition.
  • Es spricht nicht im Namen einer religiösen Gemeinschaft oder politischen Organisation.
  • Es ist kein Fatwa-Dienst, keine Therapie, Rechtsberatung oder Ersatz für menschliche Fürsorge.
  • Es ist nicht bloß Marke, Logo oder Wettbewerb um Aufmerksamkeit.

Sondern dies

  • Eine ruhige Brücke vom Staunen zu den Primärquellen.
  • Eine Einladung, verantwortlich zu lesen, zu prüfen, nachzudenken und zu handeln.
  • Ein mehrsprachiger Treffpunkt für Glaube, Vernunft und gelebte Erfahrung.
  • Eine redaktionelle und filmische Praxis, die Würde und Kontext schützt.
  • Eine Arbeit im Dienst des Sinns, nicht ihrer selbst.

Islam — Hingabe und Vertrauen

Islam lässt sich hier als bewusste Hingabe an Gott verstehen. Dazu gehören Vertrauen, die Suche nach Wahrheit und verantwortliches Handeln. Gottvertrauen bedeutet dabei, die verfügbaren Möglichkeiten zu nutzen und das Ergebnis Gott anzuvertrauen.

Redaktionelle Erläuterung, kein Zitat. Qur’an 4:125 · Mektubat · 9 · IV · Sözler · 23 · I · III

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